17,10 Euro Dividende pro Aktie. Auszahlung am 8. Mai 2026. Bei einem Kurs von 390 Euro sind das 4,4 Prozent Rendite. Und: Die Allianz hat ihre Dividende seit zwölf Jahren nicht ein einziges Mal gekürzt. Auch nicht im Corona-Crash.
Klingt nach einer Aktie, die du einfach kaufst und liegen lässt. Aber der Kurs steht kurz unter dem Allzeithoch, der Bewertungsabschlag ist weg, und die Analysten sind sich uneinig, wie weit die Aktie noch laufen kann. Also hab ich mir die Zahlen ernsthaft angeschaut. Hier ist meine ehrliche Allianz-Analyse für 2026.
Fair bewertet, kein Schnäppchen. 4,4 Prozent Dividende, KGV 11,7, Eigenkapital-Rendite 17,5 Prozent. Solide Zahlen. Aber: Der Kurs ist schon weit gelaufen, der echte Einstieg war 2022. Wer die Aktie hat, behält sie. Bei 350 Euro oder tiefer kaufe ich selbst dazu. Aktuell halte ich keine Position.
Du bekommst rund 2,56 Allianz-Aktien zum Kurs von 390 €. Die Dividende für 2025 bringt dir am 8. Mai 2026 etwa 43,80 € brutto, nach Kapitalertragsteuer (26,375 %) bleiben ungefähr 32 € netto auf deinem Konto.
In 10 Jahren werden aus deinen 1.000 € (Dividenden reinvestiert, nach Steuer) je nach Szenario: 817 € (pessimistisch, −2 % p.a.), 1.629 € (Basis-Fall, +5 % p.a.) oder 2.262 € (optimistisch, +8,5 % p.a.).
Fachbegriffe in 10 Sekunden (wenn du anfängst)
- Forward-KGV 11,7
- Kurs (390 €) geteilt durch erwarteten Gewinn pro Aktie der nächsten 12 Monate. Niedriger = günstiger bewertet.
- KBV / P/B 2,36
- Was du pro Euro Unternehmens-Substanz bezahlst. 2,36 heißt: für jeden Euro Buchwert der Firma zahlst du 2,36 €. KBV (deutsch) und P/B (englisch) sind dasselbe.
- DGR 10 %
- Dividend Growth Rate. Wie stark die Dividende pro Jahr wächst. Allianz steigert seit 10 Jahren im Schnitt um 10 % pro Jahr.
- Solvency II 218 %
- Wie viel Kapital der Versicherer im Vergleich zum gesetzlichen Minimum hat. 218 % = mehr als doppelt so viel wie gefordert.
- Combined Ratio 93,4 %
- Schaden + Kosten als Anteil der Prämien im P&C-Geschäft. Unter 100 % = Versicherungsgeschäft verdient Geld, ohne Zinseinnahmen.
- Coverage-Ratio
- Wie oft der Jahresgewinn die Dividendenlast deckt. 1,67× = Gewinn reicht 1,67 Mal für die gesamte Dividende.
- Payout / Ausschüttungsquote
- Anteil des Gewinns, der als Dividende ausgezahlt wird. 55,7 % = 55 Cent von jedem verdienten Euro gehen an Aktionäre.
- ROE 18,1 %
- Eigenkapitalrendite. Die Allianz macht 18 Cent Gewinn pro Jahr auf jeden Euro Eigenkapital.
- Beta 0,65
- Wie stark die Aktie den Markt mitschwingt. 0,65 = 35 % weniger volatil als der DAX insgesamt.
- DSS
- Dividenden-Sicherheits-Score. Mein 0–100-Score aus 7 Säulen. 83 = Sicher, 90+ wäre Sehr sicher.
- DST
- Dividenden-Stress-Test. 4 Schock-Szenarien für die Dividende: Rezession, Zinsschock, Jahrhundert-Schaden, Dual-Schock.
- Drawdown
- Der maximale Kursverlust vom letzten Hoch. Corona-Drawdown 33 % = der Kurs fiel 33 Prozent vom damaligen Hoch.
- CAPM / Eigenkapitalkosten
- Die Renditeforderung, die der Markt für dein Risiko erwartet. Bei Allianz 6,08 % pro Jahr. Alles darunter wäre zu wenig für das Risiko.
- ROIC-WACC-Spread
- Unterschied zwischen Rendite auf investiertes Kapital (ROIC) und Kapitalkosten (WACC). Wenn ROIC höher ist, schafft das Unternehmen Wert. Je grösser der Abstand, desto besser.
- Decay-Cap
- Methodik-Regel im DSS: eine alte Dividenden-Kürzung zählt umso weniger, je länger sie her ist. Bei Allianz (Kürzung 2009) liegt der Cap bei 92,5. Zieht aktuell nicht.
| Kurs | 390,00 € |
| 52-Wochen-Hoch / Tief | 396,00 € / 333,20 € |
| Marktkapitalisierung | 148,3 Mrd. € |
| KGV (TTM) | 14,1 |
| KGV (Forward) | 11,7 |
| KBV | 2,36 |
| EPS 2025 | 28,61 € |
| Core EPS 2025 | +12,5 % Wachstum ggü. 2024 |
| Dividende 2025 | 17,10 € je Aktie |
| Dividendenrendite | 4,38 % |
| Ausschüttungsquote | 60 % (Policy-Ziel) |
| Operating Profit 2025 | 17,4 Mrd € (+8,4 %) |
| Combined Ratio P&C | 93,4 % |
| Solvency II Ratio | 218 % (Ziel ≥ 180 %) |
| Third-Party AuM | 2.512 Mrd € (PIMCO + AGI) |
| Core ROE | 18,1 % |
| Beta | 0,65 (defensiv) |
| Ex-Dividende | 08.05.2026 |
| ISIN / WKN | DE0008404005 / 840400 |
Fundamentaldaten aus Allianz Group FY 2025 Analyst Presentation (26.02.2026). Kurse und Multiples via yfinance (EODHD), Stand 17. April 2026.
Was macht die Allianz eigentlich?
Die Allianz ist Europas größter Versicherer, gemessen an Beiträgen und Marktwert. 1890 in Berlin gegründet, heute mit Hauptsitz in München, aktiv in über 70 Ländern. Der Konzern verdient in drei Sparten Geld, und das Verhältnis ist der Schlüssel, um die Zahlen zu verstehen.
- Schaden- und Unfallversicherung: Auto, Haus, Gewerbe. Verdient am meisten. Schwankt aber stark, wenn Großschäden kommen.
- Lebens- und Krankenversicherung: Renten, Riester, private Krankenversicherung. Verlässliches Geld. Reagiert aber auf Zinsen.
- Vermögensverwaltung: PIMCO (USA, riesiger Anleihen-Verwalter) und Allianz Global Investors. Lebt von Verwaltungsgebühren. Sehr profitabel.
Hier wird's interessant. Die Vermögensverwaltung macht nur 5 Prozent vom Geschäftsvolumen aus, liefert aber 18 Prozent vom operativen Gewinn. PIMCO und AllianzGI verwalten zusammen 2.512 Milliarden Euro Kundengelder. 2025 kamen netto 139 Milliarden frisch dazu. Heißt: Wenn die Zinsen mitspielen, hat diese kleine Sparte die besten Margen im Konzern. Wenn was schiefgeht. Wie beim Structured-Alpha-Debakel 2021. Wird's auch teuer.
Anteil am Business Volume 186,9 Mrd € (oben) vs. Anteil am Operating Profit 17,9 Mrd € (unten, ohne Corporate/Consolidation), Geschäftsjahr 2025.
Die Fundamentaldaten 2026: Warum KGV 14 täuscht
Das KGV auf die letzten 12 Monate liegt bei 14,1. Klingt nach fair bewertet. Aber die Zahl ist verzerrt: 2025 war ein schlechtes Schadenjahr. Schaue ich nach vorn (Forward-KGV), liege ich bei 11,7. Das ist die Zahl, die für mich zählt.
Zum Vergleich: Der DAX kommt aktuell auf ein KGV von 13 bis 14. Die Allianz ist also rund 15 Prozent günstiger bewertet als der Markt. Für einen defensiven Blue Chip mit verlässlicher Dividende ungewöhnlich günstig, nicht sensationell, aber ungewöhnlich.
Die Eigenkapital-Rendite von 17,5 Prozent ist der wichtigste Punkt. Damit liegt die Allianz weit über dem Branchenschnitt (Versicherer schaffen typisch 10 bis 12 Prozent). Für einen Konzern mit 148 Milliarden Euro Marktwert sind 17,5 Prozent richtig stark. PIMCO und harte Kostendisziplin machen den Unterschied.
Das KGV ist nur die halbe Geschichte. Bei Versicherern schaue ich zusätzlich auf die Combined Ratio, also Schäden plus Kosten geteilt durch die Beiträge. Alles unter 100 Prozent heißt: Die Versicherung an sich verdient Geld. Die Allianz liegt seit Jahren stabil zwischen 92 und 94 Prozent, 2025 bei 93,4 Prozent nach 92,2 Prozent im Vorjahr. Der Anstieg um 1,3 Punkte kommt von mehr Naturkatastrophen-Schäden. Dazu der Solvency-II-Wert von 218 Prozent, also mehr als doppelt so viel Kapital wie die Aufsicht fordert (100 Prozent reichen) und deutlich über dem eigenen Ziel von 180 Prozent. Das ist die Basis, auf der die Dividende steht.
Der Langzeit-Chart: 10 Jahre Allianz
Über zehn Jahre hat die Allianz mit reinvestierten Dividenden rund 282 Prozent zugelegt. Ruhiger Aufwärtstrend. Aktuell steht der Kurs bei 390 Euro, nur 1,5 Prozent unter dem Jahreshoch von 396 Euro.
Zwei größere Rücksetzer fallen auf: Der Corona-Crash 2020 brachte minus 31 Prozent über drei Monate. Nach zwölf Monaten alles aufgeholt. Der Zinsschock 2022 kostete minus 25 Prozent. Zurück nach nur vier Monaten. Heißt: Die Aktie fällt mit dem Markt, erholt sich aber schneller als der DAX.
Das Forward-KGV von 11,7 liegt leicht unter dem 10-Jahres-Schnitt von 13,5. Für mich Halte-Zone. Nachkaufen würde ich erst unter 340 Euro. Das wäre das untere Ende der Jahresspanne und passt zu historischen Einstiegen.
Die Dividendenhistorie: 12 Jahre ohne Kürzung
Hier wird's für Dividenden-Anleger interessant. Die Allianz hat ihre Dividende seit zwölf Jahren kein einziges Mal gesenkt. Auch nicht 2020, als halb Europa die Auszahlungen pausiert hat. Einmal blieb sie gleich (Corona 2021), in jedem anderen Jahr ging sie hoch.
Dividendenwachstum 2014–2026: von 5,30 € auf 17,10 € (+222 % kumuliert)
Petrol-Balken = jährliche Dividende je Aktie. Die gestrichelte Apricot-Linie zeigt den Langzeit-Durchschnitt: 10,3 % Dividendenwachstum pro Jahr über 12 Jahre. Einzelne Jahre schwanken zwischen 0 % (Corona 2021) und +29 % (2015), der Schnitt bleibt stabil.
Quelle: Allianz Dividendenhistorie aus Geschäftsberichten · Stand 17.04.2026
Jahr-für-Jahr-Tabelle anzeigen (für Details)
| Jahr | Dividende je Aktie | Veränderung |
|---|---|---|
| 2014 | 5,30 € | Startjahr |
| 2015 | 6,85 € | +29,2 % |
| 2016 | 7,30 € | +6,6 % |
| 2017 | 7,60 € | +4,1 % |
| 2018 | 8,00 € | +5,3 % |
| 2019 | 9,00 € | +12,5 % |
| 2020 | 9,60 € | +6,7 % |
| 2021 | 9,60 € | 0,0 % (Corona) |
| 2022 | 10,80 € | +12,5 % |
| 2023 | 11,40 € | +5,6 % |
| 2024 | 13,80 € | +21,1 % |
| 2025 | 15,40 € | +11,6 % |
| 2026 | 17,10 € | +11,0 % |
| CAGR 2014 bis 2026: rund 10,3 Prozent pro Jahr | ||
Die offizielle Regel der Allianz: 50 Prozent vom Gewinn als Dividende, dazu Aktienrückkäufe. Aktuell zahlt die Allianz 55,7 Prozent vom Gewinn aus, also etwas mehr. Heißt: Es ist Luft für weitere Erhöhungen, ohne dass es eng wird. Langfristige Dividenden-Anleger halten trotz hoher Kurse, weil die Dividende auf den ursprünglichen Kaufpreis (Yield-on-Cost) jedes Jahr weiter wächst. Wie im Chart oben zu sehen.
Cashflow-Deckung: Net Income gegen Dividendenlast (10 Jahre)
Versicherer-Version: Net Income statt Free Cashflow, weil FCF bei Versicherern nicht sauber definiert ist. Balken links je Jahr: Gewinn. Balken rechts: Dividendenlast. Coverage-Ratio über jedem Paar. Rot, sobald Coverage unter 2,0× fällt.
Quelle: Allianz Annual Reports 2016–2025, eigene Berechnung · Stand 17.04.2026
Dividenden-Rendite-Historie: wo steht Allianz heute
13 Jahre Rendite-Historie mit Mean ±1σ-Band. Höhere Rendite bedeutet günstigeren Einstieg. 2022 war mit 5,35 Prozent der klassische Opportunitäts-Punkt (+120 Prozent Total-Return seitdem). Aktuell 4,38 Prozent liegt exakt am Mean. Fair-Zone, kein Schnäppchen.
Quelle: eodhd historische Kurse + Allianz Dividendenhistorie · Stand 17.04.2026
Dividenden-Sicherheits-Score: 83 von 100 (Band 78–89)
Die reinen Dividenden-Zahlen sehen stark aus: 4,4 Prozent Rendite, 12 Jahre ohne Kürzung, 55,7 Prozent vom Gewinn als Dividende. Reicht mir nicht. Hier ist mein 7-Punkte-Check für die Sicherheit der Allianz-Dividende, speziell für Versicherer angepasst. Alle Werte kommen aus einem offen einsehbaren Python-Script. Wer die Gewichtung anders setzen will, sieht jeden Punkt einzeln.
So liest du den Score: 0 = sehr unsicher, 100 = unkaputtbar. Ab 70 gilt eine Dividende als „sicher", ab 90 als „sehr sicher". Die 7 Punkte unten zeigen, woher die Sicherheit kommt, und wo es klemmen könnte. Die Allianz landet bei 83.
| Säule | Gewicht | Score |
|---|---|---|
| 1. Cashflow + FX | 25 % | 76 |
| 2. Bilanz-Resilienz | 20 % | 96 |
| 3. Payout-Trend | 15 % | 92 |
| 4. Dividenden-Historie | 15 % | 74 |
| 5. Ertragsstabilität | 10 % | 64 |
| 6. Moat & ROIC | 10 % | 89 |
| 7. Forward + Strukturtrend | 5 % | 100 |
| Composite | 83 |
Triangulation gegen etablierte Dividenden-Sicherheits-Scores
| Simply Safe Dividends (implizit) | ~85 · Tier Very Safe |
| Morningstar Economic Moat | Narrow · Stable Outlook |
| Value Line Financial Strength | A (Äquivalent ~85) |
| Mein DSS v0.2 | 83 · Band 78–89 |
Konvergenz im Bereich 80–90. Keine substanzielle Diskrepanz zwischen meinem Modell und drei etablierten Frameworks. Externe Werte aus öffentlich dokumentierten Methodiken abgeleitet, nicht aus Premium-Abos.
Säule 5 (Ertragsstabilität) ist die Schwachstelle mit 64. Das kommt aus dem 2008/2009-Rezessions-Drawdown von 45 Prozent. Die Finanzkrise hat den Allianz-Gewinn fast halbiert. EPS-Volatilität und eine 10-Jahres-CAGR von 7,5 Prozent ziehen weiter runter. Säule 1 (Cashflow + FX) kommt auf 76. Die reine Cashflow-Coverage liegt bei 79, aber 70 Prozent Non-EUR-Umsatz drücken über die FX-Sensitivität. Beides Strukturmerkmale einer europäischen Multi-Country-Versicherung, keine aktuelle Warnung.
Wie ich rechne (v0.2). Alle Säulen via deterministischem Python-Script berechnet, reproduzierbar. Säule 1: Net Income / Dividendenlast 1,67× (80 %) + FX-Sensitivität aus 70 % Non-EUR-Revenue (20 %). Säule 2: S&P AA Rating (40 %) + Solvency II 218 % (40 %) + Pension-Goodwill-Kapitalqualität (20 %); Rating und Solvency II sind bewusst getrennte Signale, keine Überlappung. Säule 3: Payout 55,7 % plus 5-Jahres-Trend-Steigung, ersetzt den v0.1-„DGR vs. CPI"-Test, der keine Trennschärfe hatte. Säule 4: Streak 12 Jahre + 2009-Kürzung mit Decay-Cap. Säule 6: ROIC-WACC-Spread 9,4 pp + Combined-Ratio-Stabilität. Säule 7: Forward-EPS-Growth 8 % + Revenue-Strukturtrend. Script: scripts/dss_calculator.py. Methodik-Historie: knowledge/dss_changelog.md.
Dividenden-Stresstest: Hält die Auszahlung auch im Sturm?
Ein Score allein reicht mir nicht. Der schaut auf die Vergangenheit. Ich will wissen, was in der Zukunft passiert. Also: vier konkrete Schock-Szenarien, jedes mit derselben Frage durchgerechnet. Reicht der Gewinn unter Stress noch für die Dividende? Das vierte Szenario ist das wichtigste: Rezession und Branchen-Schock gleichzeitig, nicht getrennt. Echte Krisen kommen selten einzeln.
So liest du die Deckung: 1,67× heißt, der Jahresgewinn reicht 1,67-mal für die gesamte Dividenden-Auszahlung, also viel Puffer. Alles über 1,2× ist komfortabel, 1,0× bis 1,2× ist knapp, unter 1,0× müsste die Dividende aus Reserven kommen. Die Allianz startet heute bei 1,67×.
S1 · Rezession
S2 · Zins-Schock
S3 · Jahrhundert-Schaden
S4 · Dual-Schock
Drei der vier Szenarien hält die Dividende durch (1,09× bis 1,67×). Das vierte. Die Doppel-Krise aus Rezession plus Jahrhundert-Schaden. Ist der Kipp-Punkt. Dort wäre eine Kürzung um rund 21 Prozent das Basis-Ergebnis. Historisch ist so eine Doppel-Krise selten, 2008/2009 kam dem am nächsten. Nicht unmöglich also. Der Dividenden-Score bleibt bei 83. Der Stresstest setzt aber explizit eine Warnung. Wer nur einzelne Schocks rechnet, übersieht genau diesen Parallelfall.
Was der Test nicht abfangen kann: extreme Ausnahmeereignisse außerhalb meiner vier Szenarien, Vorstands-Entscheidungen nach politischem Druck, große Übernahmen oder regulatorische Dividenden-Verbote (wie 2020 bei europäischen Banken). Szenarien sind hypothetisch, keine Prognose.
Vergleich: Allianz gegen die Konkurrenz
Die Allianz allein anzuschauen bringt wenig. Hier der direkte Vergleich mit den drei wichtigsten europäischen Versicherern. Erst als Kursvergleich über 5 Jahre, dann als Tabelle. Wer eine ganz andere Dividenden-Strategie sucht, findet den Gegenpol in meiner Realty-Income-Analyse: monatliche Auszahlung, US-Immobilienkonzern, ganz andere Risiken.
5 Jahre Wertentwicklung im Vergleich (2021 = 100)
Vergleichs-Index ist der STOXX 600 Insurance, nicht der MSCI World. Das ist die ehrliche Messlatte für einen europäischen Versicherer. Munich Re hat den Zyklus klar dominiert, Allianz und AXA laufen fast parallel, Zurich bleibt zurück.
Quelle: eodhd Total-Return-Index (Brutto, mit reinvestierten Dividenden, vor Steuer) · Stand 17.04.2026
| Kennzahl | Allianz | AXA | Zurich | Munich Re |
|---|---|---|---|---|
| Marktkap | 148 Mrd. € | 90 Mrd. € | 82 Mrd. CHF | 68 Mrd. € |
| Forward-KGV | 11,7 | 10,8 | 13,1 | 11,0 |
| Dividendenrendite | 4,4 % | 5,6 % | 4,1 % | 3,8 % |
| Eigenkapitalrendite | 17,5 % | 14,2 % | 13,8 % | 16,1 % |
| Combined Ratio | 93,8 % | 91,0 % | 94,2 % | 83,5 % |
| Dividenden-CAGR 10J | 10,3 % | 4,8 % | 3,2 % | 7,1 % |
Was sagt mir das? AXA ist günstiger und zahlt mehr Dividende, aber wächst kaum. Munich Re hat die beste Combined Ratio (weil Rückversicherer), aber niedrigere Dividende. Zurich ist solide, aber teurer. Die Allianz liegt in der Mitte: faire Bewertung, starke Eigenkapital-Rendite, das beste Dividenden-Wachstum. Und das Dividenden-Wachstum ist langfristig der Hebel, der deine Rendite macht, nicht die Anfangsrendite.
Renditerezept Newsletter
Keine feste Frequenz. Nur wenn ich kaufe, verkaufe, eine neue Analyse veröffentliche oder den Markt einordne. Kein Wochen-Takt, kein Füller.
EintragenDie Chancen: Drei Treiber für die nächsten fünf Jahre
1. Höhere Zinsen helfen langfristig. Versicherer parken riesige Geldberge in Anleihen. Wenn die Zinsen steigen, werden alte Verträge mit Niedrigzins-Garantien Stück für Stück durch neue mit höheren Zinsen ersetzt. Die Allianz hatte in der Nullzins-Phase jahrelang Gegenwind. Jetzt dreht sich das. Langsam, aber stetig.
2. PIMCO als Geldmaschine. Die Vermögensverwaltung hat Ende 2025 rund 2.512 Milliarden Euro Kundengelder unter sich (PIMCO 1.920 Mrd, AllianzGI 417 Mrd). 2025 kamen 139 Milliarden Euro netto neu rein, 7 Prozent Wachstum aus eigener Kraft. 93 Prozent der Fonds schlagen ihre Vergleichs-Indizes über drei Jahre. Die Sparte arbeitet mit einer Kostenquote von 60,7 Prozent. Eine der effizientesten der Branche. Allianz-Aktionäre profitieren davon, ohne selbst PIMCO-Fonds zu kaufen.
3. Aktienrückkäufe oben drauf. Die Allianz hat 2025 für 2 Milliarden Euro eigene Aktien zurückgekauft, für 2026 sind weitere 2,5 Milliarden geplant. Heißt: Es gibt weniger Aktien. Der Gewinn pro Aktie steigt automatisch. Bei einer Dividenden-Quote von 60 Prozent plus Rückkäufen schüttet die Allianz über 75 Prozent vom Gewinn an die Aktionäre aus, und der Gewinn wächst gleichzeitig. Wer auf seine Rente rechnet, sollte das mit einplanen.
Die ehrlichen Risiken (die keiner gerne nennt)
1. Klimawandel und Großschäden. Das Hochwasser 2021 kostete die Versicherungsbranche rund 8 Milliarden Euro. 2025 wurde es wieder schlechter. Überschwemmungen in Spanien, Stürme in den USA. Die Combined Ratio stieg auf 93,8 Prozent. Noch im grünen Bereich, aber Tendenz nach oben. Wenn das Extremwetter häufiger wird, frisst das dauerhaft an der Marge. Und das Problem wird nicht kleiner.
2. US-Vermögensverwaltung ist heikel. Der Structured-Alpha-Skandal 2021 bei Allianz Global Investors hat die Allianz am Ende 5,6 Milliarden Dollar Strafe und Vergleichszahlungen gekostet. Die US-Tochter durfte zehn Jahre lang keine Fonds mehr auflegen. PIMCO war nicht betroffen, aber der Fall zeigt, wie schnell ein Compliance-Versagen Milliarden kostet. Ein zweites Ereignis dieser Art würde die Aktie deutlich drücken.
3. Demografie in der Lebensversicherung. Die Sparte leidet strukturell: Junge Leute schließen kaum noch klassische Renten-Policen ab. Der Bestand altert und zahlt aus. Ohne neues Geschäft schmilzt das Volumen. Die Allianz hat mit fonds-gebundenen Policen und einer starken Vermögensverwaltung gegengesteuert. Der Rückenwind fehlt aber. Langfristige Bremse.
4. Klumpenrisiko PIMCO. Rund 18 Prozent vom operativen Gewinn hängen an einer einzigen US-Tochter. Die PIMCO-Kundengelder wuchsen 2025 nur um 3 Prozent. AllianzGI um 5 Prozent. Wenn PIMCO weiter Marktanteile an ETFs verliert oder bei einer Anleihen-Rallye die aktiven Fonds nicht mithalten, drückt das direkt auf die 3,3 Milliarden Euro operativen Gewinn aus der Sparte. Noch schlagen 93 Prozent der Fonds ihre Vergleichs-Indizes über drei Jahre. Ich würde es trotzdem beobachten.
5. Politik. Die Allianz ist in 70 Ländern aktiv. China, Russland (mittlerweile rausgezogen), USA. Jede neue Sanktion, jedes Verstaatlichungs-Risiko, jeder Handelskrieg frisst an der Bilanz. Bei Russland 2022 musste die Allianz rund 400 Millionen Euro abschreiben. Klingt bei 148 Milliarden Marktwert nach wenig. Summiert sich aber.
Bewertung: Was die Aktie aktuell wert ist
Damit du meine Einschätzung nicht einfach glauben musst, rechne ich jede Annahme offen durch. Erst die Renditeforderung des Marktes, dann drei Szenarien mit klaren Wachstumsraten, Margen und KGV-Annahmen. Daraus der faire Wert. Du kannst jede Zahl ändern und siehst sofort, wie sich das Ergebnis bewegt.
Was der Markt für das Risiko verlangt
Die Allianz ist ein defensiver Blue Chip mit Beta 0,65. Sie schwankt 35 Prozent weniger als der Markt. Das senkt die Renditeforderung deutlich unter den Schnitt und ist der Hauptgrund, warum die Aktie trotz niedrigem Wachstum fair bewertet sein kann.
Risikoloser Zins aus 10-jähriger Bundesanleihe, Stand April 2026. Marktrisikoprämie als historischer Überrendite-Durchschnitt eines breiten Aktienindex gegenüber Staatsanleihen (Damodaran, Europa). Beta aus 5-Jahres-Regression gegen den ACWI.
Drei Szenarien, jede Annahme offengelegt
Ich rechne über 10 Jahre (bis 2035): Umsatzwachstum → daraus Gewinn pro Aktie mit stabilen Margen → KGV mal Gewinn pro Aktie = Kurs 2035. Dazu die kumulierten Dividenden über 10 Jahre. Beides wird mit der Renditeforderung von 6,08 Prozent auf heute zurückgerechnet.
| Parameter | Optimistisch | Basis | Pessimistisch |
|---|---|---|---|
| Umsatzwachstum p.a. (10 Jahre) | 4,0 % | 3,0 % | 1,5 % |
| EBIT-Marge terminal | 15,0 % | 13,5 % | 11,5 % |
| EPS-Wachstum p.a. | 5,0 % | 3,5 % | 2,0 % |
| EPS 2035 (bei TTM 27,65 €) | 45,03 € | 39,00 € | 33,70 € |
| Ø Ausschüttungsquote | 55 % | 50 % | 45 % |
| Terminal Forward-KGV 2035 | 13 | 11 | 9 |
| Aktienanzahl 2035 vs. heute | −5 % (Buybacks) | −2 % | 0 % |
| Impliziter Kurs 2035 | 615 € | 437 € | 303 € |
| Summe Dividenden 2026–2035 | 228 € | 195 € | 165 € |
| Gesamt-Rückfluss 10J (nominal) | 843 € | 632 € | 468 € |
| Fairer Wert heute (diskontiert 6,08 %) | 467 € | 351 € | 260 € |
| Ab-/Aufschlag vs. 390 € Kurs | +19,7 % | −10,0 % | −33,3 % |
| Erwartete Rendite p.a. (bei Kauf heute) | 8,0 % | 4,9 % | 1,8 % |
Woher die Annahmen kommen
Optimistisch heißt: Die Allianz spielt die Zinswende voll aus. Alte Policen mit Niedrigzins-Garantien werden durch neue mit höheren Zinsen ersetzt, PIMCO wächst mit dem Markt, Aktienrückkäufe reduzieren die Aktien-Anzahl zusätzlich um 0,5 Prozent pro Jahr. Marge geht zurück aufs Hoch von 15 Prozent.
Basis ist mein eigener Erwartungswert. 3 Prozent Umsatzwachstum. Das ist europäisches BIP plus ein bisschen. Margen bleiben bei 13,5 Prozent stabil, also unter dem Hoch von 2022. Allianz schüttet 50 Prozent vom Gewinn aus. Genau in der Mitte des eigenen Ziels (40 bis 60 Prozent). KGV bei 11. Entspricht dem 10-Jahres-Schnitt.
Pessimistisch rechnet damit, dass der Klimawandel die Combined Ratio dauerhaft hochtreibt, Lebens-Policen weiter schrumpfen und PIMCO Marktanteile an ETFs verliert. Umsatzwachstum nur 1,5 Prozent pro Jahr, Marge fällt auf 11,5 Prozent, weniger Dividende und KGV nur noch 9. Wie bei strukturell schrumpfenden Versicherern.
Diskontiert mit 6,08 % Eigenkapitalkosten · aktueller Kurs 390 €
Meine Einschätzung: Die Aktie ist fair bis leicht zu teuer. Nicht teuer genug zum Verkaufen, aber auch nicht günstig genug, um bei 390 € mit voller Überzeugung einzusteigen. Bei einem Rücksetzer unter 340 € steigt die erwartete Rendite über 7 Prozent pro Jahr. Dann kaufe ich selbst dazu.
Mein persönliches Fazit
Ich mag die Allianz. Als Dividenden-Aktie und als defensiver Anker im Depot. Eigenkapital-Rendite 17,5 Prozent. Dividenden-Wachstum 10 Prozent pro Jahr im Schnitt. KGV unter dem DAX-Schnitt. Das sind harte Zahlen, keine Werbung.
Was mich zögern lässt: Der Kurs liegt bei 390 Euro, nur 1,5 Prozent unter dem Allzeithoch. Der klare Einstieg war 2022 bei 180 bis 200 Euro. Wer jetzt kauft, bezahlt einen fairen Preis für Qualität, kein Schnäppchen. Für einen langfristigen Sparplan in Ordnung. Aber keine Gelegenheit, die du unter Zeitdruck schnappen musst.
Meine Einordnung: Halten, wer schon dabei ist. Beobachten, wer einsteigen will. Bei einem Rücksetzer auf 340 bis 350 Euro (unteres Ende der Jahresspanne) kaufe ich selbst. Bis dahin läuft mein Sparplan auf breite Dividenden-ETFs weiter.
Wer trotzdem kaufen will: Auszahlung der Dividende ist am 8. Mai 2026. Bis dahin sind die 17,10 Euro noch im Kurs drin.
Ich halte keine direkte Position in der Allianz-Aktie. Über meine Quality-Dividend-ETFs (WisdomTree Global Quality Dividend Growth, IE00BZ56RN96; L&G Global Quality Dividends, IE0005AJA0P1) bin ich möglicherweise indirekt beteiligt, sofern die Aktie im jeweiligen Index enthalten ist. Diese Analyse wurde nicht von Allianz, einem Broker oder einem Affiliate-Partner beauftragt.
DST: Einseitig anfällig (S4)
Yield 4,38 % · DGR 10 %
Fair Value ~359 €
Fair bewertet, nicht billig. Defensive Dividende mit 12-Jahre-Track-Record, aber strukturell sinkende Coverage (2,56× → 1,67×) und 2009-Kürzung im historischen Schatten. Einstieg bei 350 € oder tiefer wird attraktiv.
- Stärken
- Solvency II 218 % · Puffer für Jahrhundert-Events
- 12 Jahre ohne Kürzung · DGR 10 % p.a.
- Forward P/E 11,7 · 15 % unter DAX-Schnitt
- Risiken
- Coverage 2,56× → 1,67× · Puffer schrumpft
- Dual-Schock (S4): 21 % Kürzung nötig
- Kein Vorsprung vs. AXA · Munich Re weit voraus
Was kostet eine Allianz-Aktie aktuell?
Die Allianz-Aktie steht am 17. April 2026 bei 390,15 Euro an der Xetra. Das 52-Wochen-Hoch lag bei 396 Euro, das Tief bei 282 Euro. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 156 Milliarden Euro. Allianz handelt unter dem Kürzel ALV (ISIN DE0008404005, WKN 840400) börsentäglich von 9 bis 17:30 Uhr in Frankfurt.
Wie ist die Allianz-Aktie-Prognose für 2030?
Wer 7 bis 9 Prozent Gewinnwachstum pro Jahr rechnet und das KGV von 11,7 beibehält, landet 2030 bei einem Kurs zwischen 540 und 620 Euro. Mit reinvestierten Dividenden (4,4 Prozent, 8 Prozent Wachstum pro Jahr) macht das insgesamt 9 bis 11 Prozent Rendite pro Jahr. Eine Rezession oder ein großer Schaden kann das natürlich kippen.
Wie viele Allianz-Aktien brauche ich für 100 Euro Dividende?
Bei einer Dividende von 17,10 Euro je Aktie für 2025 reichen rein rechnerisch 6 Allianz-Aktien, um 102,60 Euro brutto im Jahr zu kassieren. Nach 26,375 Prozent Kapitalertragsteuer und Soli bleiben rund 75 Euro netto. Investitionsbedarf bei einem Kurs von 390 Euro je Aktie: etwa 2.341 Euro. Die Auszahlung läuft jährlich nach der Hauptversammlung im Mai.
Wie hoch ist die Steuer auf die Allianz-Dividende?
Auf deutsche Aktien-Dividenden fallen pauschal 26,375 Prozent an: 25 Prozent Kapitalertragsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag darauf. Bei kirchensteuerpflichtigen Anlegern kommen je nach Bundesland 8 bis 9 Prozent dazu. Sparerpauschbetrag: 1.000 Euro pro Person und Jahr bleiben dividendenfrei. Die volle Steuerlogik inklusive Vorabpauschale erkläre ich im Vorabpauschale-Rechner-Artikel.
↓ die Fragen, die am häufigsten gegoogelt werden
Allianz Aktie: Häufige Fragen
Was sagen Analysten zur Allianz Aktie 2026?
Die meisten Analysten bleiben positiv. Der Schnitt der Kursziele liegt bei 410 bis 430 Euro. Leicht über dem aktuellen Kurs von 390 Euro. Gute Quartalszahlen, stabiles Dividenden-Wachstum und ein KGV von nur 11,7 begründen die überwiegend positive Sicht. Einzelne Häuser mahnen wegen Naturkatastrophen-Schäden zur Vorsicht.
Wo steht die Allianz Aktie in 5 Jahren?
Seriös vorhersagen kann das niemand. Wer rechnen will: Bei 7 bis 9 Prozent Gewinnwachstum pro Jahr und gleichem KGV landet die Aktie 2031 zwischen 500 und 580 Euro. Mit reinvestierten Dividenden macht das rund 8 bis 10 Prozent Rendite pro Jahr. Eine Rezession, eine Zinswende oder ein großer Schaden kann das kippen.
Warum ist die Allianz Aktie so stark gefallen?
Die Allianz-Aktie ist aktuell nicht stark gefallen. Im Gegenteil, der Kurs liegt bei 390 Euro nahe am 52-Wochen-Hoch von 396 Euro. Die Frage stammt meist aus älteren Kursrücksetzern wie dem Zinsschock 2022 oder dem Structured-Alpha-Skandal 2021, als die US-Tochter AGI Fonds kollabierten und 5,6 Milliarden Dollar Strafe fällig wurden. Beides ist längst abgearbeitet.
Soll man die Allianz Aktie kaufen?
Bei 390 Euro ist die Aktie fair bewertet, kein Schnäppchen. Mit 4,4 Prozent Dividende, 12 Jahren ohne Kürzung und einem KGV von 11,7 passt sie zu Dividenden-Anlegern und defensiven Depots. Wer auf Kursrallyes hofft, ist hier falsch. Keine Kaufempfehlung, nur meine Einordnung.
Wann ist der Ex-Tag der Allianz Aktie 2026?
Der Ex-Tag der Allianz-Dividende 2026 ist der 8. Mai 2026. Wer am Vorabend (7. Mai, Handelsschluss) Allianz-Aktien im Depot hält, bekommt 17,10 Euro pro Aktie ausgezahlt. Ab dem 8. Mai handelt die Aktie ex Dividende, der Kurs fällt morgens üblicherweise um den Dividendenbetrag. Die Überweisung erfolgt ein bis zwei Bankarbeitstage nach dem Ex-Tag.
Wann zahlt die Allianz 2026 Dividende?
Der Ex-Dividende-Tag ist der 8. Mai 2026. Wer bis zum Handelsschluss des Vortags Allianz-Aktien im Depot hat, bekommt die Ausschüttung von 17,10 Euro je Aktie. Die Überweisung erfolgt üblicherweise ein bis zwei Bankarbeitstage später. Die Hauptversammlung hat die Dividende im Mai 2026 beschlossen, das Wachstum gegenüber 2025 beträgt rund 11 Prozent.
Weiterlesen
- ETF-Musterdepot mit 5 Dividenden-ETFs: wie ich selbst in Allianz indirekt investiert bin
- UnitPlus Erfahrungen 2026: wohin mit dem Notgroschen, bevor du Aktien kaufst
- Musterdepots: drei konkrete Depotvarianten im Überblick
Wichtiger Hinweis: Dies ist meine persönliche Einschätzung und keine Anlageberatung im Sinne des §34f GewO. Ich kann zukünftig Positionen in der Allianz-Aktie eröffnen oder schließen. Alle genannten Kurse, Kennzahlen und Dividenden beziehen sich auf den Stand 17./18. April 2026 und können sich ändern. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und ggf. nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden.
Datenquellen: Kurs- und Fundamentaldaten via yfinance (EODHD-Wrapper), Stand 17. April 2026. Historische Dividendendaten aus offiziellen Allianz-Geschäftsberichten.